Werde HEXperte

Fahrspaß und Wissen rund um die Eisenbahn

Wolltest Du schon immer mehr über die Eisenbahn wissen?

Björn-Ole und Professor Dr. Löbbke begleiten Dich auf der Reise durch die Welt der Eisenbahn.

Wie hat sich die Bahn im Laufe der Zeit entwickelt? Wie werden Eisenbahnen angetrieben? Was brauchen Eisenbahnen für eine sichere Fahrt? Was gibt es im Bahnhof zu entdecken? Welche Jobs gibt es im Bereich Bahn?

Für die besondere Qualifikation zum HEXperten beantworte unsere HEXpertenfragen. Teile der Antworten findet Du im Heft, andere Teile musst du vielleicht Deine Eltern, Lehrer oder das Internet befragen.

Die Antworten auf die HEXpertenfragen

Möchtest Du selbst die Antworten erarbeiten? Dann lies ab hier bitte nicht mehr weiter!

Hier findest Du die Antworten auf die HEXpertenfragen.

Fragen auf Seite 7:
Frage 1: Für viele Menschen ist James Watt der Erfinder der Dampfmaschine. Doch die wenigstenwissen, dass er nur die Dampfmaschine von Thomas Newcomen weiterentwickelt hat. Newcomen wiederum nutzte die Erkenntnisse des englischen Ingenieurs Thomas Savery. Der hat seinerseits die Entwürfe des Franzosen Denis Papin – ein Physiker und Mathematiker – weiterentwickelt. Damit ist also Denis Papin der wirkliche Erfinder der ersten funktionsfähigen Dampfmaschine.

Frage 2: Das Wort „Lokomotive“ ist Lateinisch; „loco motivus“ heißt soviel wie „sich von der Stellen bewegend“. Heute bezeichnet Lokomotive, kurz Lok, Fahrzeuge, die auf Schienen fahren und Züge bewegen.

Frage 3: Der „Next Generation Train“ ist praktisch eine Weiterentwicklung unserer Züge von heute. Man tüftelt immer noch an ihm herum. So grübelt man z. B. über sein Aussehen und seinen Antrieb nach. Man forscht aber auch, wie die Waggons ausgestattet sein müssen, damit man sich dort rundum wohlfühlt. So richtig funktionstüchtig ist der Zug der Zukunft wohl erst, wenn du erwachsen bist.

Fragen auf Seite 11:
Frage 1: In einigen Regionen der Erde fahren noch heute Dampflokomotiven. Denn es gibt Länder, die manchmal nicht genug Geld haben, um sich moderne Züge kaufen zu können. Dampflokomotiven fahren noch in Indien, Indonesien und auf Kuba, aber auch in entlegenen Regionen der Slowakei, Polen, der Ukraine, Rumänien und Ungarn.

Frage 2: Eine strombetriebene Lokomotive erzeugt viel weniger Schadstoffe als ein Auto oder ein Flugzeug. Denn sie stößt kaum Abgase aus, die der Natur und den Menschen schaden können. Im Vergleich zu einem Flugzeug verbraucht eine E-Lok auch viel weniger Energie.

Frage 3: Das LINT steht für „leichter innovativer Nahverkehrstriebwagen“. „Innovativ“ heißt soviel wie neuartig oder modern. Die Zahlen hinter den Buchstaben geben die Länge der Züge an. Der LINT41 misst 41,89 Meter. Der LINT 27 ist 27,27 Meter lang.

Fragen auf Seite 15:
Frage 1: Früher hatte man noch keine Computer, um die Weichen, Bahnsignale und Schranken zu steuern. Das mussten Bahnwärter an den Bahnstrecken und Bahnübergängen tun – von Hand. Und das war manchmal eine echt anstrengende Angelegenheit.

Frage 2: Nähert sich ein Zug dem Bahnübergang, senken sich die Schranken und ein Warnsignal ertönt. Dann musst du unbedingt stehen bleiben und warten. Du darfst auf keinen Fall versuchen, noch über die Gleise zu laufen oder gar über die Schranken zu klettern. Das ist verboten und sehr gefährlich.

Frage 3: Neben Schranke und Andreaskreuz findest du an einigen Bahnübergängen manchmal weitere Hinweisschilder sowie Warn-, Blink- und Haltelichter oder Ampeln, eine akustische Warneinrichtung (also eine Art Glocke) und Lautsprecher. Hin und wieder gibt es dort sogar ein Häuschen für den Schrankenwärter.

Fragen auf Seite 21:
Frage 1: Das Wort „Piktogramm“ ist lateinisch und griechisch. Es setzt sich zusammen aus den Teilen „pictum“ (gemalt, Bild) sowie gráphein (schreiben). Ein Piktogramm ist also ein Bild, das leicht verständlich eine Information vermittelt.

Frage 2: Neben den beschriebenen Bahnhöfen gibt es noch weitere: Ein Zwischenbahnhof ist z. B. eine Betriebsstelle an einer durchgehenden Bahnstrecke. Meistens zweigen von ihm keine weiteren Strecken ab. In einem Trennungsbahnhof zweigt mindestens eine Strecke ab. Im Unterschied zum Anschlussbahnhof können dort die Züge von einer auf die andere Strecke fahren. Bei einem Reiterbahnhof wurde das Empfangsgebäude quer über die Gleise gebaut. Ein Inselbahnhof steht inmitten der Gleise. Und ein Tunnelbahnhof befindet sich, wie der Name schon sagt, komplett unter der Erde.

Frage 3: Auf www.hex-online.de findest du neben dem Streckennetz und den Fahrplänen von HEX auch Informationen zu den einzelnen Linien, den unterschiedlichen Fahrscheinen sowie zum Unternehmen. Du erfährst, welche Ziele du mit dem HEX erreichen kannst und was es dort alles zu entdecken gibt. Außerdem erfährst du, auf welchen Strecken es Baustellen gibt und wo du vielleicht mit Verspätungen rechnen musst.